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Amt Wachsenburg

Die Gemeinde
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Die Gipfelburg - Veste Wachsenburg
Wirtschaft und Gewerbe - Erfurter Kreuz
Luftaufnahme: Gemeinesport-Zentrum Ichershausen
Luftaufnahme: Gemeindeverwaltung Amt Wachsenburg
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Land und Leute

Wilhelm Hey

"Die Liebe lebt über Raum und Zeiten"

Der deutsche Pfarrer, Lied- und Fabeldichter Wilhelm Hey wurde am 26. März 1789 in Leina bei Gotha geboren. Während seiner Schullaufbahn besuchte er das Gymnasium in Gotha um sich anschließend einem Theologiestudium in Jena und Göttingen zu unterziehen. Ab 1811 übte er die Tätigkeit als Hauslehrer in Appeltern (Niederlande) aus, bis er 1814 als Lehrer in einem Gothaer Schulinternat wirkte. Seine Pfarrerstelle trat Hey 1818 in Töttelstädt bei Erfurt an bevor er 1832 als Superintendent nach Ichtershausen übersiedelte.

Hier begann sein Wirken, für welches er auch heute noch bekannt ist. Neben zahlreichen Fabeln für Kinder und Liedtexten, schuf er unter anderem eine mit 500 Büchern aus eigenen Mitteln finanzierte Dorfbibliothek, eine Sparkasse und eine „Kleinkinderverwahranstalt“. Somit war Hey nicht nur ein Freund der Kinder, sondern auch ein Vordenker seiner Zeit.

Sein Vermächtnis überstand die Zeit und Lieder wie „Alle Jahre wieder“ und „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ sind heute noch in vieler Munde.

Schwan

„Höre du, Knabe, am Ufer da,

Komm meinen Kindern nicht zu nah`!

Du, lass das böse Werfen nun!

Ich mag sonst niemanden übel tun;

Doch nun lauf schnell; sonst sollst du sagen,

Wie derb ich kann mit den Flügeln schlagen.“

Der Knabe sprang geschwinde davon,

Er fürchtete sich vor dem bösen Lohn.

Der Schwan lief ihm nach ein kleines Stück,

Kam schnell dann zu seinen Kindern zurück;

Er mochte sich lieber an ihnen freu'n,

Als jagen so hinter jenem drein"

Wilhelm Hey

 

 

Wilhelm Hey
Wilhelm Hey Denkmal in Ichtershausen

Otto Knöpfer

Otto Knöpfer wuchs in Holzhausen auf, einem kleinen Dorf unterhalb der Veste Wachsenburg, etwa vier Kilometer westlich von Arnstadt gelegen. Das Drei-Gleichen-Gebiet mit seiner geologischen Vielfalt, artenreichen Vegetation und seinen Dörfern wurde für den jungen Otto Knöpfer zum Übungsfeld für seine künstlerische Begabung.

Die Begabung des Kindes fiel auf, aber eine schulische Förderung war durch die ärmlichen Lebensumstände der Familie nicht möglich. Nach der Volksschule bekam Otto Knöpfer eine Lehrstelle im Malerhandwerk in Arnstadt. Hier lernte er das Handwerkliche seines Faches, das Künstlerische bildete sich in seinem Kopf und in seiner Fantasie, wenn er jeden Tag zu jeder Jahreszeit den Feldweg zwischen Holzhausen und Arnstadt entlang lief.

Gleich nach der Gesellenprüfung (1928) wurde Otto Knöpfer arbeitslos. Er bewarb sich an der Kunstgewerbeschule Erfurt und bekam eine der begehrten Freistellen. Er fand Förderer (besonders Prof. Franz Markau), die dem jungen Hungerleider den Start in das Künstlerleben erleichterten. Es folgten seine ersten Ausstellungen in Arnstadt, Erfurt, Gotha und Molsdorf.



Otto Knöpfer arbeitete zeit seines Lebens an seinem Formen- und Farbenreichtum, an seiner für ihn typischen Ausdrucksfähigkeit. Dabei blieb er seiner Landschaft um die Drei Gleichen treu. In Berlin begann er 1938 ein Studium an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst unter Prof. Paul Plontke. Aber die Akademie konnte ihn nicht zufriedenstellen. Er sehnte sich nach Zuhause, freute sich auf die „Drei-Gleichen“ und auf sein Dorf Holzhausen. Er kehrte zurück. Seine Welt lag vor der Haustür. Er erwanderte sie mit Stift, Feder und Pinsel.

1951 zog Otto Knöpfer mit seiner Familie nach Erfurt. Das alte, rückständige Kleinstbauernhaus in Holzhausen wurde zu eng. Otto Knöpfer war ein bekannter Maler geworden. Er brauchte ein Atelier für seine Aufträge, den Kontakt zu Kollegen (z. B. Otto Paetz) und die direkte Verbindung zu seinen Malzirkeln und zu den Fortbildungskursen für KunstpädagogenInnen, die er zusammen mit Otto Paetz leitete. Doch blieb er seinem Dorf treu. Immer wieder kehrte er zurück und wanderte auf den gleichen Wegen, die ihm seit seiner Kindheit vertraut waren.

 

 Otto-Knöpfer-Haus

Otto Knöpfer

Marcel Kittel

Steckbrief

Name Marcel Kittel

Geburtstag 11.05.1988

Geburtsort Arnstadt

Wohnort Erfurt

Größe 188 cm

Gewicht 85 kg

Interessen entspannen mit Musik auf meiner Couch, mit Freunden ausgehen, gutes Essen, gerne auch mal shoppen

Fahrertyp Sprinter

Trainer Adriaan Helmantel

Homepage: http://www.marcelkittel.de/de/

Sportlicher Werdegang

Team Giant-Alpecin (seit 2015)

Team Giant-Shimano (2014)

Team Argos-Shimano (2012-2013)

Skil-Shimano (2011)

Thüringer Energie Team (2007-2010)

Mit seinen sportlichen Errungenschaften stellt die Persönlichkeit Marcel Kittel für den Ort Ichtershausen und die Gemeinde Amt Wachsenburg eine große kulturelle Bereicherung dar. Der Radsport-Profi ist ebenfalls nach Beschluss des Gemeinderates Namensgeber des Sportzentrums in Ichtershausen. Die Einwohner seien stolz auf den berühmtesten Sohn des Ortes, sagte Bürgermeister Uwe Möller.

Marcel Kittel hat bei der Tour de France mehrere Etappen gewonnen und ist zweifacher Junioren-Weltmeister. Im Jahr 2014 wurde Kittel auch mit dem Preis "Die Goldene Henne" in der Kategorie "Aufsteiger des Jahres" geehrt.

Eintrag ins Goldene Buch
Marcel Kittel mit Bürgermeister Uwe Möller
Marcel Kittel vor dem nach ihm benannten Sportzentrum in Ichtershausen